Interview - Johanna Steinbach-Grobst


Johanna Steinbach-Grobst, ist seit 1995 die Verlegerin des Hörbuchverlages steinbach sprechende bücher. steinbach sprechende bücher, früher: schumm sprechende bücher mit Sitz in Schwäbisch Hall ist der älteste reine Hörbuchverlag in Deutschland und feiert 2003 sein 25jähriges Jubiläum. Jährlich werden etwa 25 Hörbücher neu produziert. Allein im Jahr 2002 konnte der Verlag ein Umsatzplus von 60% verzeichnen. Er gehört zu den 5 größten Hörbuchverlagen Deutschlands.


Das Interview mit Frau Steinbach-Grobst wurde von der PR "Buch Contact" geführt, und an alle interessierten Pressevertreter/Hörbuch-Seiten versendet.



Frau Steinbach-Grobst, welches sind die thematischen Schwerpunkte Ihres Verlagsprogrammes?

Wir bewegen uns frei im Bereich der Belletristik, wir sind interessiert an modernen Klassikern auch im Bereich der Spannungsliteratur und entdecken in letzter Zeit verstärkt das literarische Sachbuch.Wichtig ist uns die Pflege eingeführter, erfolgreicher Autoren und Sprecher und die Entdeckung und Förderung viel versprechender, von uns als wichtig erachteter Bücher. Bücher, die nicht morgen schon überholt sind, sondern die Langzeitwirkung und -gültigkeit haben. Bücher, die uns auf literarisch liebevolle Weise Antworten anbieten auf zentrale Fragen unseres Menschseins und unserer Zeit.


Nennen Sie bitte einige Dinge, für die Ihr Verlag besonders einsteht!

Wir machen fast ausschließlich ungekürzte Lesungen und das zu fairen Preisen und wir fördern mit unseren Produkten den Genuss am Hören.Unsere Hörbücher sind Longseller mit unverwechselbaren AutorInnen und SprecherInnen, hinter denen wir voll und ganz stehen.


Was sind die sechs Bestseller Ihres Hauses?

Ganz vorne die Hörbücher von Paulo Coelho insbesondere „Der Alchimist“ und „Der Wanderer“, mit denen wir übrigens schon seit Monaten auf den Bestsellerlisten ganz vorne stehen, dann „Seide“ und „Novecento“ von Alessandro Baricco, dicht gefolgt von „Der träumende Delphin“ von Sergio Bambaren und dann ziemlich gleich verteilt alle Donna Leon-Titel.


Was ist Ihr persönliches Lieblingshörbuch aus Ihrem Programm?

Das ist „Briefe an Vanessa“ von Jeremy W. Hayward, einem amerikanischen Physiker, der uns in Briefen an seine heranwachsende Tochter den wahren Zauber des Lebens erfahrbar werden lässt und uns dazu inspiriert, unsere Welt und unser Leben mit neuen Augen zu sehen. Christoph Lindert, der als Sprecher diese Briefe kongenial umgesetzt hat, sagt, dass die Arbeit mit diesem Buch sein Leben verändert hat.


Wie stehen Sie zu Kinder-Hörbüchern?

Kinder wachsen mit Büchern auf, auch mit Hörbüchern, d.h. mit Geschichten, die sehr oft gehört werden und Figuren, die nicht selten Lebensabschnittsgefährten sind (manchmal für ein ganzes Leben). Und deshalb muss die Qualität stimmen! Kinder brauchen „gute“ Geschichten, die ihnen Nahrung sind. Von daher stimmen wir mit den Bestrebungen der Stiftung Zuhören e.V. und deren Qualitätsmaßstäben überein. Unsere Produktionen werden immer unter der Prämisse „Pädagogisch wertvoll“ ausgewählt und produziert.


Wie sehen Sie die Chancen für Sach-Hörbücher?

Sehr gut. Hierbei spielen einerseits die „Zweitverwertung“ von Zeit und der Zeitmangel vieler Menschen, auch die langen Fahrtwege im Auto oder Zug, eine immer größere Rolle. Andererseits aber auch die Notwendigkeit und das Bedürfnis nach Weiterbildung und persönlicher Entwicklung. Das Medium bietet hier noch viele Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung.


Sind Ihnen CDs oder MCs lieber?

Im Bereich Erwachsenen-Hörbuch präferieren wir weder CDs noch MCs, hier ist die verbreitetste Technik der entscheidende Faktor und momentan ist die CD auf dem Vormarsch. Bei den Kinderhörbüchern werden nach wie vor MCs bevorzugt.


Wird das Hörbuch in Zukunft eher teurer oder eher günstiger – und warum?

Das ist eine philosophische Frage: Was ist teuer? Was ist mir etwas wert? Hörbücher sind keine „vertonten Bücher“, sondern ein ganz eigenes Medium, eine eigene Kunstform – sie sprechen für sich. Viele Menschen sind daran beteiligt: SprecherInnen, Toningenieure, Produzenten, Musiker und viele mehr. Das muss jeder, dem ein Hörbuch – über die „Zweitverwertung von Zeit“ hinaus – etwas wert ist, einrechnen. Die Preise hängen stark von der Nachfrage und der damit verbundenen Auflagenhöhe ab. Manche werden also günstiger und andere teurer angeboten. Wenn die Nachfrage in den nächsten Jahren stark steigt – und nicht nur ein Boom auf der Anbieterseite stattfindet wie bisher – werden Hörbücher nach unserer Prognose günstiger. Wir selbst setzten schon jetzt auf Mischkalkulation, um umfangreiche Werke wie z.B. unsere Donna Leon-Lesungen (8 CDs) für den Hörer erschwinglich zu machen und das Medium Hörbuch für eine größere Käuferschicht interessant zu machen.


Wie stehen Sie zu illegalen MP3-Downloads? Auch Hörbücher werden mittlerweile "getauscht"!

„Tauschen“ ist illegal und die, die es tun, wissen das. Für uns, die sich intensiv für Hörbücher einsetzen, ist das natürlich ein sehr unfaires und enttäuschendes Verhalten, das aber gesellschaftlich als Kavaliersdelikt angesehen wird. Mit einem lachenden Auge könnte man es auch so sehen: Wer sich schon die Mühe macht, die immer länger werdenden Hörbücher (8 CDs und mehr!) downzuloaden, der oder die kann nur ein Freund von Hörbüchern sein. Der Weg zur Legalität scheint also nicht ganz verschlossen.


Wie war die Anfangszeit als Vorreiter im Hörbuchmarkt?


„Pionier“ wäre die bessere Bezeichnung, denn „Vorreiterschaft“ ist ein Begriff aus einem etablierten Markt mit einer Anzahl potenzieller Anbieter. Dieser Zustand ist erst in den letzten fünf Jahren wirklich erreicht worden, mit wachsender Tendenz und Akzeptanz. Man kann sagen, dass es eine spannende Zeit war, in der - wie bei jedem Neuanfang - vieles entwickelt und entdeckt wurde. Es war eine Herausforderung für den Pionier Erich Schumm, der das Hörbuch 1978 aus Amerika mitbrachte und durch Experimente mit Autoren und SprecherInnen in Deutschland etablieren wollte. Etwa durch skurrile Verpackungsformen, die für eine Massenproduktion leider nicht geeignet waren. Wir besitzen eine Sammlung von Photos, Texten und Materialien, die diese Anfangsjahre des Hörbuchs dokumentiert.

Was ist Ihrer Meinung nach das Hauptproblem der Branche?

Das größte Problem ist sicherlich eine Anbieterexplosion, die oft die Handelskanäle verstopft und nicht wirklich den Weg zum Kunden, sprich Hörer, findet. Wobei auf der Nachfrageseite immer noch viel zu wenig Menschen überhaupt das Medium Hörbuch kennen.


Worin sehen Sie die Stärke der Branche?


In der ganz eigenen Qualität des eigenständigen Mediums „Hörbuch“: Stimme, Sprechen, Hören. Zudem in der „Wiederentdeckung des Hörens“ als aktuellem Phänomen in unterschiedlichsten Alters- und Gesellschaftsgruppen.

Sie sind der Pionier unter den Hörbuchverlagen. Welches Erbe bringen Sie in einen sich jüngst stark entwickelnden Markt ein?


Die Idee. Sie hat mich begeistert wie vor über 25 Jahren Erich Schumm, den Gründer des Verlags: Literatur zum Hören. Ich liebe Bücher und der frühe Slogan von Schumm: Bücher, die ins Ohr gehen, sollte eigentlich einen Zusatz haben …über das Herz…ins Ohr.

Texten eine Stimme zu geben, Emotionen hörbar zu machen, manchmal ist das wie Musik und es ist sehr ausdrucksstark. Deswegen liebe ich es und freue mich, wenn es andere auch kennen- und lieben lernen. So hat sich auch unsere Firmenphilosophie entwickelt: Wir verlegen Hörbücher, die vor allem Genuss, Freude, Inspiration, Spannung und Entspannung schenken. Auf diese Weise möchten wir unseren Teil zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Die besten Hörbücher sind für mich die, die uns ein Stück mehr bei uns selbst ankommen lassen.

Aber etwas anderes ist mir ebenso wichtig wie der künstlerische Aspekt: die technische Qualität. Nur wenn beides ineinander greift, wird ein Hörbuch zum Genuss. Bestes Material, hohe Kontrollstandards und eine ansprechende, verbraucherfreundliche Verpackung tragen wesentlich zur Beliebtheit unserer Verlagsprodukte bei.Nicht zuletzt möchte ich noch nennen, dass ich stets eine vorzügliche Betreuung meiner Kunden, im Hauptsächlichen sind das die deutschsprachigen Buchhändler, angestrebt habe und pflege. Sie sind es, die wir begeistern müssen, damit sie unsere Hörbücher an den Hörer weiterempfehlen und er sich ein eigenes (Klang)Bild machen kann.

Bevor Sie Verlegerin wurden, waren Sie Ballett-Tänzerin. Trauern Sie Ihrer künstlerischen Karriere manchmal nach?

Nein, denn beim Verlegen von Hörbüchern kann ich meiner Liebe zum Geschriebenen frönen (Liebe zum Geschriebenen geht ja auch durch die Ohren und so manch einer hat seine Liebe zur Literatur über das Hören entdeckt) und auch meine Kreativität ausleben. Und nachdem ich das Tanzen aufgegeben hatte und bevor ich Verlegerin wurde, absolvierte ich ein Soziologiestudium mit Fachrichtung Wirtschaft… da hatte ich mich bereits entschieden, einen neuen Weg zu gehen und nicht nur künstlerisch, sondern auch in der Wirtschaft erfolgreich zu sein, die scheinbaren Widersprüche miteinander zu vereinen. Herausforderungen haben mich schon immer gereizt.Dass ich dann im ersten deutschen Hörbuchverlag landete, war eher Zufall, ich habe aber sofort Feuer gefangen. Die Idee und den Idealismus fand ich ansteckend und ich habe seit dem ersten Augenblick alles getan, was mir möglich war, um das Medium Hörbuch zu etablieren. Meine Disziplin und Zielgerichtetheit, die ich als Tänzerin gelernt hatte, war mir dabei oft von Vorteil.


Sie sind eine der wenigen unabhängigen Verlegerinnen Deutschlands und Sie sind erfolgreich, wie Ihre Marktposition zeigt. Wünschen Sie sich nicht auch manchmal eine Konzernschulter, an der Sie sich gelegentlich anlehnen könnten?

Sicher, so manches Mal habe ich schon darüber nachgedacht und ich habe auch schon interessante und ernst gemeinte Angebote erhalten. Doch diese Überlegungen sind nur selten und aus einem kurzzeitigen Überdruss geboren, wenn mal wieder die Kosten zu explodieren scheinen, man an die Grenze seiner Risikobereitschaft stößt oder wenn die Arbeit, und das was „man noch alles tun könnte“ unsere Kapazitäten zu übersteigen droht. Doch ich liebe es, unabhängig zu sein. Kooperationen gegenüber bin ich aufgeschlossen, doch will ich meine Entscheidungen aus mir selbst heraus treffen können. Und es ist immer wieder eine Freude und Bestätigung, das alles aus eigener Kraft geschafft zu haben.


Wir leben in einer Zeit der Fusionierungen. Welche Chancen haben Hörbuchverlage, die unabhängig wachsen wollen, langfristig?

Das kann ich schwer beantworten. Ich glaube, dass gute, überzeugende Arbeit immer erfolgreich ist. Es erfordert zweifellos viel Knowhow und einen gute Intuition, da ist ein Hörbuchverlag wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen. Man muss mit Zahlen genauso umgehen können wie mit den künstlerisch kreativen Aspekten der Hörbuchproduktion. Wenn man dann noch, wie wir, gute und verlässliche Partner hat, steht dem Erfolg eigentlich nicht mehr allzu viel im Weg.


Sie haben ein relativ kleines Verlagsteam. Da müssen Sie sicher selbst oft operativ mitarbeiten? Was motiviert Sie?

Selbstverständlich muss jeder seine Aufgaben erfüllen. Das gilt auch für mich. Unser Team ist zu klein, als dass ich mich allein auf die Führung und die Programmgestaltung konzentrieren könnte.Ich arbeite viel mit freien Mitarbeitern, das hält mich flexibel und kreativ.Aber es ist gerade dieses Zusammenspiel, das mich auch motiviert. Mit dem Kopf einer Firma steht und fällt das ganze Unternehmen. Das ist eine große Verantwortung und unsere Kunden erwarten verkäufliche Produkte in einem sich rasch verändernden Markt. Solange ich Hörbücher machen kann, hinter denen ich voll und ganz stehen kann und die sich gut verkaufen, weil die Leute sie hören wollen, bin ich sowieso motiviert.


Und deshalb können Sie sich auf dem Hörbuch-Markt gut behaupten.

Ja, weil ich in meinem Hörbuch-Programm die Titel anbiete, die im Gespräch sind, die eine Bereicherung für jeden darstellen, der sich grundsätzlich auf das Hören, das Zuhören einlassen will. Und der es genießen kann, sich einen privaten Vorleser zu gönnen und so einen ganz besonderen Zugang zum Geschriebenen zu bekommen.


Bewerben sich viele SprecherInnen und AutorInnen bei Ihnen?

Oh ja, oft können wir uns kaum retten vor Zusendungen. Meistens müssen wir die Bewerber für einige Wochen vertrösten, bis wir Ihnen unsere Entscheidung mitteilen können.Grundsätzlich arbeiten wir nur mit professionellen Schauspielern/Sprechern zusammen und die haben sich oft schon einen Namen als Sprecher gemacht, sei es im Rundfunk oder als Synchronsprecher beim Film. Meistens gehen wir also auf sie zu, da es uns wichtig ist, die „richtige Stimme“ für jedes Hörbuch zu finden. Nehmen Sie z.B. das Hörbuch von Mitch Albom: „Dienstags bei Morrie“. Mathieu Carrière macht als Sprecher die Wandlung des Protagonisten auf einzigartige Weise mit. Dadurch wird sie für den Hörer unmittelbar erlebbar. Die „richtige Stimme“ ist eines unserer wichtigsten Qualitätsmerkmale.


Sie feiern in diesem Jahr Ihr 25 jähriges Verlagsjubiläum. Würden Sie heute diesen Weg in die Selbstständigkeit noch einmal gehen oder würden Sie alles ganz anders machen?

Auch wenn es viel Geld war, was ich damals als Kaufsumme auf den Tisch legen musste, würde ich es heute grundsätzlich wieder machen. Vielleicht würde ich mir heute eine andere Nische suchen, denn ich bin gern am Anfang dabei, nicht wenn alle sich plötzlich auf irgendetwas stürzen, was erfolgsversprechend aussieht und es damit unter sich begraben… und ich würde heute wahrscheinlich härter verhandeln.Grundsätzlich hatte ich mir schon früh vorgestellt, dass eigentlich nur die Selbstständigkeit für mein Berufsleben in Frage kommt und dass es eine Herausforderung für mich sein könnte, mich durchzukämpfen für etwas, das mir wirklich Freude macht.


Sind Sie mit dem Ergebnis Ihres Engagements nach über 12 Jahren zufrieden?

Im Augenblick sehr zufrieden und dankbar. Das Medium, für das wir uns mit großer Unterstützung aller Beteiligten engagiert haben, erfreut sich stark wachsender Bekanntheit und Beliebtheit, was sich auch in der Darstellung in den öffentlichen Medien widerspiegelt.Und als unabhängiger Verlag zu den fünf größten der Branche zu gehören ist für den Pionier der Branche ein besonders schöner Erfolg. An dieser Stelle ist es mir ein Anliegen, zu sagen, dass zu dem Erfolg für das Medium Hörbuch viele Beteiligte beigetragen haben. In erster Linie neben den Hörbuchverlagen und den beteiligten Künstlern, die Buchhändler, die in all den Jahren Überzeugungsarbeit für das Medium geleistet haben, wie auch die Journalisten und PR-Agenturen, die dafür gesorgt haben, das das Hörbuch heute wenn nicht in aller Munde, aber doch gut im Gespräch ist. Nicht zu vergessen die Buchhandelsvertreter, die unermüdlich das Medium in den Handel getragen haben.


Haben Sie eine Vision mit Ihrem Hörbuchverlag?

Ja - eine Vision zu haben ist für mich wesentlich für den Erfolg. Meine Vision ist es, den Menschen mit unseren Hörbüchern Freude und Inspiration zu schenken.


Welche Projekte sind für die Zukunft geplant?

Wir werden das Verlags- und Programmprofil allgemein weiter stärken und ausbauen. Der Schwerpunkt liegt auch weiterhin auf Hörbüchern, die Antworten bieten auf zentrale Fragen unseres Menschseins und unserer Zeit. Verstärkt wird in Zukunft der Bereich des literarischen Sach-Hörbuchs – ein Sektor, in dem wir bisher z. B. Jeremy Haywards „Briefe an Vanessa“ oder Julia Butterfly Hills „Die Botschaft der Baumfrau“ produziert haben.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
In der Öffentlichkeit: viel mehr statt der bisherigen 7-10% Menschen, die Hörbücher kennen und zu schätzen wissen. In unserem Verlag: Viele Möglichkeiten für kreative Projekte und neue Reihen und die Entdeckung von Autoren und Büchern, die es zu hören lohnt und von Sprechern, die die reinste Freude am Hören vermitteln.


Was wünschen Sie Ihren Hörern für die Zukunft?

Viel Freude, Inspiration und Genuss beim Hören unserer Hörbücher.


Das Interview wurde von der "PR-Agentur Buch Contact" geführt, und auf www.hoernews.de mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht! 

© 2003, PR-Agentur BUCH CONTACT