Die drei ??? (240) "...und die schwarze Rose"

Hörspielbearbeitung: André Minninger
Buchvorlage: Ben Nevis
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Maike Müller
Format: 1 CD
Länge: 69:46 Min.
Herausgabe: 24. Juli 2026

Inhalt

Wer schickt dem ersten Detektiv eine schwarze Rose? Justus ist beunruhigt und macht sich mit seinen Freunden auf die Suche nach dem Absender.

Schnell finden die drei ??? heraus, aus welcher Gärtnerei die Blume stammt, und machen sich auf den Weg zu der ehemaligen Klosteranlage. Hinter den efeuberankten Mauern stoßen sie auf so manches Geheimnis und der Wettkampf um die schwarze Rose beginnt! Denn bislang ist es offiziell noch niemandem geglückt, eine schwarze Rose zu züchten. Zu allem Überfluss sollen in den alten Gemäuern auch noch Seelen der verstorbenen Mönche ihr Unwesen treiben


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Axel Milberg
Justus Jonas Oliver Rohrbeck
Peter Shaw Jens Wawrczeck
Bob Andrews Andreas Fröhlich
Tante Mathilda Karin Lieneweg
Linh Huong Neele Pettig
Ken Keaton Konstantin Graudus
O`Brien Christian Rudolf
Tessa Palmer Andrea Lüdke
Marco Ribcev Joachim Kretzer
Officer Jones Oliver Böttcher
Officer Parker Achim Schülke
Audrey Neda Rahmanian
Mr. Bloom Christoph M. Orth
Mrs Bloom Julia Jäger

© 2025, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. Stuttgart
(P) 2026, EUROPA a division of Sony Music Entertainment GmbH


Kommentar - Detlef Kurtz

Ein wirklich geheimnisvolles Cover. Die schwarze Rose mit einem Totenkopf-Gesicht macht ordentlich neugierig und lässt auf eine gruselige Geschichte hoffen. Leider bleibt es bei der Hoffnung. Das Cover hätte ruhig etwas passender zum Inhalt sein können. Die Geschichte ist relativ unspektakulär. Die drei ??? und Tante Mathilda bekommen schwarze Rosen zugeschickt. Das Motiv wird bereits 25 Minuten später erklärt, und allein durch diese übertriebene Art weiß man – ohne ins Inlay zu schauen –, dass es eine Vorlage von Ben Nevis sein muss. Der Autor hat ein Faible für übertriebene Motive, reißerische Titel und Geschichten, die einfach nur vor sich hin dümpeln. Genau dies geschieht auch hier. Es wird eine Menge angedeutet, wirklich spannend ist jedoch nichts. Dies mag aber auch an der Bearbeitung liegen. Es kommt zu einer kurzen Zusammenfassung einer spannenden Begebenheit durch Bob, statt genau diese Szene auszuspielen. Insgesamt hätte eine kürzere Version vermutlich mehr herausgeholt. Ledlig lich die letzten 10 Minuten werden nochmal ein wenig spannend.

Die Umsetzung lässt die Frage aufkommen, ob man in besonderer Eile war. Die Musikabmischung ist unbeholfen. Es kommt zu kurzen Anspielungen auf bekannte Themen, die dann abrupt in eine andere Melodie umschwenken. Dies aber nur einmal, danach in normaler Manier. Warum? Der Name „O’Brien“ wird konsequent deutsch – also falsch – ausgesprochen.

Ein Lichtblick sind die gewählten Sprecher. Die Darsteller spielen ihre Texte wunderbar. Ihr Zusammenspiel sorgt für die bekannte Lebendigkeit und lässt die Schwächen etwas in den Hintergrund treten.

Fazit: Kein Höhepunkt, viel Dahinplätschern mit kleinen Fehlern. Es gab schon deutlich bessere Folgen. Die Leistung der Sprecher gleicht dies jedoch wieder aus.



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