| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Axel Milberg |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Tante Mathilda |
Karin Lieneweg |
| Linh Huong |
Neele Pettig |
| Ken Keaton |
Konstantin Graudus |
| O`Brien |
Christian Rudolf |
| Tessa Palmer |
Andrea Lüdke |
| Marco Ribcev |
Joachim Kretzer |
| Officer Jones |
Oliver Böttcher |
| Officer Parker |
Achim Schülke |
| Audrey |
Neda Rahmanian |
| Mr. Bloom |
Christoph M. Orth |
| Mrs Bloom |
Julia Jäger |
© 2025, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. Stuttgart
(P) 2026, EUROPA a division of Sony Music Entertainment GmbH
Kommentar - Detlef Kurtz
Ein wirklich geheimnisvolles Cover. Die schwarze Rose mit einem Totenkopf-Gesicht macht ordentlich neugierig und lässt auf eine gruselige Geschichte hoffen. Leider bleibt es bei der Hoffnung. Das Cover hätte ruhig etwas passender zum Inhalt sein können. Die Geschichte ist relativ unspektakulär. Die drei ??? und Tante Mathilda bekommen schwarze Rosen zugeschickt. Das Motiv wird bereits 25 Minuten später erklärt, und allein durch diese übertriebene Art weiß man – ohne ins Inlay zu schauen –, dass es eine Vorlage von Ben Nevis sein muss. Der Autor hat ein Faible für übertriebene Motive, reißerische Titel und Geschichten, die einfach nur vor sich hin dümpeln. Genau dies geschieht auch hier. Es wird eine Menge angedeutet, wirklich spannend ist jedoch nichts. Dies mag aber auch an der Bearbeitung liegen. Es kommt zu einer kurzen Zusammenfassung einer spannenden Begebenheit durch Bob, statt genau diese Szene auszuspielen. Insgesamt hätte eine kürzere Version vermutlich mehr herausgeholt. Ledlig lich die letzten 10 Minuten werden nochmal ein wenig spannend.
Die Umsetzung lässt die Frage aufkommen, ob man in besonderer Eile war. Die Musikabmischung ist unbeholfen. Es kommt zu kurzen Anspielungen auf bekannte Themen, die dann abrupt in eine andere Melodie umschwenken. Dies aber nur einmal, danach in normaler Manier. Warum? Der Name „O’Brien“ wird konsequent deutsch – also falsch – ausgesprochen.
Ein Lichtblick sind die gewählten Sprecher. Die Darsteller spielen ihre Texte wunderbar. Ihr Zusammenspiel sorgt für die bekannte Lebendigkeit und lässt die Schwächen etwas in den Hintergrund treten.
Fazit: Kein Höhepunkt, viel Dahinplätschern mit kleinen Fehlern. Es gab schon deutlich bessere Folgen. Die Leistung der Sprecher gleicht dies jedoch wieder aus.