Professor Mobilux (06) "Das Geheimnis des Ponyhofs"

Buch: H. G. Francis
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Hedda Kehrhahn
Format: 1 MC
Länge: 42:39 Min.
Herausgabe: ca. März 1987
Europa-Best.: 515 576.2

Nicht mehr im Handel erhältlich!

Inhalt

Auf dem Pony-Hof findet ein großes Reitturnier statt. Die wenig beliebte Petra gewinnt, denn ihr "Deichgraf" scheint ein wahres Wunder-Pony zu sein. Doch geht wirklich alles mit rechten Dingen zu? Professor Mobilux und Patrick F. Patrik schalten sich ein - und finden das wirkliche Wunder-Pony!


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Hansjörg Felmy
Professor O. Mobilux Wolfgang Draeger
Patrick F. Patrick Oliver Rohrbeck
Bauer Alois Huber Harald Dietl
Bäuerin Anna Huber leider unbekannt
Daniel leider unbekannt
Dennis leider unbekannt
Petra Miriam Krekel
Stallknecht Alfred Boris Tessmann
Stefanie Verena Großer
Turnierleiter Hamann Klaus-Peter Kaehler
Turnierzuschauer leider unbekannt
Turnierzuschauerin Reinhilt Schneider

© 1987, geobra BRANDSTÄTTER. Playmobil / Tonstudio Europa


Kommentar - Detlef Kurtz

Mit der 6. Folge endet die 1. Staffel der Playmobil-Serie. Der Titel klingt harmlos, aber auch die Inhaltsangabe. Keine Angst! Die Handlung ist nicht so zahm, wie sie von außen erscheint. Ganz im Gegenteil! H. G. Francis erzählt erneut eine Krimihandlung für kleine und große Ohren. Auf Gewalt wird verzichtet, aber eine spannende Spurensuche darf erwartet werden. Die Episode folgt im Grund den Stil der vorherigen um den „Feuerteufel“. Viele verdächtige und junge Protagonisten, die Patrick und Mobilux zur Seite stehen, um da Geheimnis zu lüften. Ein kurzweiliger und durchaus auch spannender Spaß, der auch über 20 Jahre später noch gut funktioniert und unterhält.

In den Hauptrollen hören wir Wolfgang Draeger und Oliver Rohrbeck. Sie spielen ihre Rollen echt und nie überzeichnet. Ganz so, wie in Folge 4 und 5 gewohnt. Der Stil bleibt auch, soviel darf verraten werden, bis zum Abschluss der Serie erhalten. Als Gäste hören wir drei jüngere Stimmen, die ihre Sache ordentlich machen, auch wenn sie manchmal etwas künstlicher klingen. Die Energie und Freude ist allen anzuhören. Ein kleiner Höhepunkt dürfte wohl der bayerische Dialekt sein, der für ein paar Rollen verwendet wird. Harald Dietl kommt als Bauer Huber besonders sympathisch rüber. Seltsam und ein wenig Schade ist, dass einige Rollen und ihre Sprecher/innen nicht im Inlay aufgelistet wurden.

Musik ist recht wenig im Einsatz und wird als Szenentrenner eingesetzt. Zahlreiche Geräusche sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Beide Elemente sind den Darstellern nie im Weg.

Fazit: So unterhaltsam und kurzweilig wie die fünfte Folge. Ein spannender Krimi der, durch seine Gewaltfreiheit, für große und kleine Ohren gleichermaßen geeignet ist. Spannend, auch heute noch!



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