Inhalt
Gehen im Green House tatsächlich Geister um, wie es sich die Bewohner Wallingtons mit Schaudern erzählen? Alwyne und Colin wollen den Gerüchten auf den Grund gehen und beschließen, eine Nacht in dem Spukhaus zu verbringen. Als Alwyne sich in Trance begibt, wird sie Teil eines wahren Alptraums …
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Alwyne Sargent |
Stephanie Kellner |
| Colin Hargreaves |
Benedikt Weber |
| Mr. Mortimer |
Hans Bayer |
| Mr. Giltstrap |
Bodo Primus |
| Hausverwalter |
Lutz Reichert |
| Mrs. Sargent |
Herma Koehn |
| Bauunternehmer |
Bert Stevens |
| Lehrling |
Leon Reichert |
| Mrs. Musgrave |
Petra Nadolny |
| Auktionator |
Glenn Goltz |
| Stadtrat |
Valentin Stroh |
(P) + © 2025, Titania Medien GmbH, Hilden
Kommentar - Detlef Kurtz
In „Heimtückisch“ begleiten wir die liebreizende Alwyne Sargent und ihren Chef Colin Hargreaves bei ihrer Arbeit. Sie verkaufen Immobilien. Nicht schaurig genug? Doch! Die angebotenen Gebäude haben nämlich die Gemeinsamkeit, das seltsame Gerüchte erzählt werden. Sind es Objekte, in denen es spukt? Statt sich abschrecken zu lassen, wird fest entschlossen der Sache auf den Grund gegangen…
Beide sind Figuren, die am liebsten in einer eigenen Serie Abenteuer erleben könnten. Aber Marc Gruppe hat in sozialen Medien bereits angedeutet das beide im Gruselkabinett erneut auftauchen werden. Es macht großen Spaß, den Figuren und ihren Schlussfolgerungen zu lauschen. Das gute Schauspiel sorgt für leichten Humor und eine durchaus gelungene kleine Gänsehaut. Als Erzähler hören wir eine der Hauptrollen selbst, denn Colin Hargreaves führt uns sanft durchs Geschehen. Seine Einsätze wirken aber nie zu lang. Der Hörspielcharakter bleibt der Produktion erhalten.
Das i-Tüpfelchen ist mal wieder das perfekte Gespür für die richtige Musik und das Sounddesign. Es entsteht gleich zu Anfang eine durchaus gruselige Grundstimmung. Wie immer gilt: Nicht aufgezwungen durch Schocks, sondern durch dezente Andeutungen und gelungen platzierte Geräusche und jede Menge gute Musik. Obwohl es einige Szenen gibt, wo nicht viel passiert, gibt es keine einzige Sekunde Langeweile.
Die Tonqualität ist auf der Höhe der Zeit. Nichts stört sich gegenseitig. Die Sprecher bekommen genug Raum und Musik und Effekte sind das, was sie sein sollten: gute Unterstützer, die nie im Weg sind.
Fazit: Zwei wunderbare Abenteuer mit kleinen Schauern und jeder Menge guter Unterhaltung, was vor allem dem sympathischen Gespann zu verdanken ist, dem wir hoffentlich noch mehrfach begegnen werden.
|