diverse Autoren -- - Perry Rhodan NEO 27: Das Gespinst & 28: Flucht ins Dunkel


Gelesen von: Hanno Dinger
Regie: Hans Greis
Format: 2 mp3-CDs
Länge: 12 Std und 31 Min.
Herausgabe: Dezember 2012
ISBN: 978-3-943393-27-9



Inhalt

Michelle Stern - Episode 27: Das Gespinst (6 Std und 19 Min.)
Januar 2037: Mit einem altersschwachen Raumschiff, der TOSOMA, sind Perry Rhodan und seine Gefährten zu einem riskanten Flug aufgebrochen. Sie wollen nach Arkon vorstoßen und das Zentrum des riesigen Sternenreiches erreichen. Doch ein fürchterliches Unglück stoppt ihren Flug. Mit letzter Kraft erreichen die Menschen an Bord eine gigantische Station im Weltraum. Sie wird von den menschenähnlichen Mehandor bewohnt, die dort ihre Dienste anbieten. Sie reparieren Raumschiffe, sie rüsten sie aus, und sie treiben Handel - das »Gespinst«, wie sie die Station nennen, ist für sie ein Lebensraum im All. Doch wem diese Wesen helfen sollen, von dem verlangen sie einen entsetzlich hohen Preis. Als Perry Rhodan ihn hört, ist er schockiert. Um seine Mannschaft zu unterstützen, müsste er sich eigentlich weigern. Doch haben die Menschen eine Chance, sich gegen die Macht der Mehandor durchzusetzen?

Christian Humberg - Episode 28: Flucht ins Dunkel (6 Std. und 12 Min.)
Er ist der wohl einsamste Mensch der Galaxis: Dr. Eric Manoli, der Arzt, der mit Perry Rhodan zum Mond flog und dort auf die Außerirdischen traf. Zu Beginn des Jahres 2037 sitzt er auf dem fernen Planeten Topsid fest - als einziger Mensch unter Milliarden von intelligenten Echsen. Unter den fremdartigen Wesen muss sich der Arzt durchsetzen. Seine Lage wird angespannter, als ein verheerender Bürgerkrieg die Hauptstadt des Planeten erschüttert. In Begleitung einer ehemaligen Soldatin und einer mysteriösen Flugechse schlägt sich Manoli durch die Unterwelt der gigantischen Stadt. Sein Ziel ist der Raumhafen ? dort will er versuchen, mithilfe eines Raumschiffes zurück zur Erde zu kommen. Auf der Erde selbst scheint alles seinen geregelten Gang zu gehen. Die Stadt Terrania als Keimzelle der vereinigten Menschheit wächst und gedeiht. Doch auch hier wird intrigiert und gespitzelt. Im Zentrum des Interesses steht der Stardust-Tower, das höchste Gebäude der Erde. Droht hier etwa ein Terror-Anschlag?



© 2012, Eins A Medien GmbH - Köln
Perry Rhodan © Pabel Moewig Verlag - Rastatt


Kommentar - Detlef Kurtz

Der Roman von Michelle Stern bringt viel Licht und Schatten. Das größte Problem ist, das es keinen klaren Spannungsbogen gibt. Es gibt Kapitel, die sich deutlich ziehen und den Hörer unruhig werden lassen, aber auch sehr spannende Momente. Mal ruhig, mal spannend, mal langweilig. Zwischen den drei Ebenen wird munter hin und hergesprungen. Am Ende ist der Konsument etwas unschlüssig, wie gut oder schlecht dieser Roman war. Er bringt auf jeden Fall Aufschluss über ein Schicksal, das wirkungsvoll im Finale besiegelt wird. Die Handlung „Flucht ins Dunkel“ verwirrt ein wenig. Man fragt sich, was überhaupt Autor Christian Humberg erzählen möchte und warum. Der große Handlungsbogen wird kaum vorangetrieben und das gehörte ist bedingt spannend. Viele eher unbekannte Personen werden in den Vordergrund gerückt, dessen Schicksal nicht ernsthaft von Interesse ist. Das Tempo des Roman ist gut. Langeweile muss nicht befürchtet werden, dennoch kommt es kaum zu wirklich spannenden Ereignissen.

Leser der ungekürzten Hörbuchfassungen ist Hanno Dinger. An seiner Eigenart der Betonung von bestimmten Wörtern müssen sich die Hörer gewöhnen. Besonders Umlaute werden viel zu künstlich ausgesprochen. Kurios ist, dass es im ersten Hörbuch stärker auffällt, als beim Zweiten. Die Spielfreude ist trotzdem deutlich hörbar. Die Stimmfärbung erinnert ein wenig an „Tuvok“ (Christian Toberentz), faszinierend. Ansonsten überzeugt er durch die passende Stimmung und einem sehr guten Tempo beim Vortragen der Kapitel.

Die Romane sind als Einzel-Download und Stream verfügbar. Wer lieber etwas in der Hand hält, kann zum vorliegenden mp3-CD-Set greifen. Jeder Roman wird auf jeweils einer mp3-CD geboten. Beide CDs sind im Digipack auf einen Einzelplatz gesteckt. Die Verpackung hat die gewohnt genormte Größe und passt daher in jedes gute CD-Regal.

Fazit: Gemischte Gefühle. Beide Episoden kommen nicht richtig in Fahrt. Mit viel Spielfreude, aber mit einer Eigenart beim Aussprechen von Umlauten ist der Vorleser am Werk. Es bleibt das Gefühl, das die Vorlage, aber auch die Vortragsart, deutlich besser sein könnten.




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