Inhalt
Wer hat die Bibliothek von Mr Lehmann verwüstet? Die drei ??? stehen vor einem Rätsel, das sie zu einem Nobelpreisträger führt.
Bei Mr Lehmann wurde eingebrochen, doch nicht nur ein wertvolles Buch wurde gestohlen, auch alte Briefe seiner Eltern sind verschwunden. Als wenig später auch bei Lehmanns Bruder eingebrochen wird, werden die Detektive hellhörig. Die Ermittlungen führen Justus, Peter und Bob nach Seven Palms, dem Haus von Thomas Mann in Kalifornien. Was hat die Familie Lehmann mit dem Schriftsteller zu tun?
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Axel Milberg |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Joseph Lehmann |
Claus Wilcke |
| Felix Lehmann |
Olaf Kreutzenbeck |
| Officer Brandon |
Achim Schülke |
| Imma |
Anika Baumann |
| Lorenzo |
Walter Renneisen |
| Dr Paul Hayden |
Michael Bideller |
| Wendell Larimer |
Axel Stosberg |
| Annabelle Fox |
Sofie Junker |
| Inspektor Cotta |
Holger Mahlich |
| Axel Field |
Stephan A. Tölle |
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Kommentar - Detlef Kurtz
Justus wollte nur ein auffälliges Treiben im Nachbarhaus beobachten, doch ehe er sich versieht, wird daraus ein richtiger Fall mit Rätseln und vielen möglichen Verdächtigen. Es geht um Manuskripte von Thomas Mann. Diese sind von unschätzbarem Wert. Es beginnt eine Jagd, die nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Scharfsinn erfordert.
Im Grunde eine durchaus solide Vorlage. Leider kränkelt die Umsetzung daran, dass Längen wieder mal unnötig entstehen. Ein unglaublich spannender Start tröstet leider nicht darüber hinweg, dass immer wieder sehr lang angelegte Szenen, die nirgendwohin führen, präsentiert werden. Erneut kommt der Wunsch auf, dass ein Lektorat das fertige Skript noch einmal nimmt und kürzt. Die Geschichte ist dennoch so interessant, dass sie nicht abgebrochen wird. Echte Spannung entsteht aber nur am Anfang und am Ende, was sehr schade ist.
Die Schauspieler sind gut gewählt. Haupt- und Nebenrollen spielen sich die Bälle zu. Dass vieles in der Gruppe und nicht einzeln aufgenommen wird, wie bei vielen anderen Produktionen, ist hörbar. Die Handlung ist und bleibt deutlich lebendiger. Besonders schön ist der kurze Auftritt von Urgestein Claus Wilcke (u. a. bekannt durch Hui Buh).
Durch abwechslungsreiche Musik wird zusätzlich Atmosphäre geschaffen. Zahlreiche Geräusche machen die Umsetzung lebendig.
Fazit: Erst spannend, dann jedoch langgedehnt. Es bleibt interessant, doch straffer hätte die Folge wesentlich spannender sein können. Eine vertane Chance.
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